Finanzrechner

Rechner für Kaufnebenkosten in Spanien

Schätzen Sie die Steuern und Gebühren, die beim Kauf einer Immobilie in Spanien zusätzlich zum Kaufpreis anfallen – je nach Region.

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Art der Immobilie
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Ausfüllen, wenn für Sie ein ermäßigter Satz gilt (junge Käufer, kinderreiche Familien…).

Kaufnebenkosten in Spanien: Was ist das und wie funktioniert es?

Wer in Spanien eine Immobilie kauft, zahlt neben dem Kaufpreis Nebenkosten, die meist 8 bis 13 % des Preises ausmachen. Der größte Posten ist die Steuer: Bei einer Bestandsimmobilie fällt die Grunderwerbsteuer ITP an, deren Satz jede Region festlegt; bei einem Neubau zahlt man 10 % IVA (auf den Kanaren IGIC) plus die Stempelsteuer AJD.

Hinzu kommen Notar, Grundbucheintragung, die Gestoría und bei einer Finanzierung das Wertgutachten. Seit 2019 trägt die Bank die Kosten der Hypothekenbestellung, mit Ausnahme des Gutachtens. Der Rechner verwendet die allgemeinen Sätze; viele Regionen gewähren ermäßigte Sätze, die Sie als eigenen Steuersatz eingeben können.

So funktioniert es

  1. Geben Sie den Kaufpreis ein und wählen Sie die Region.
  2. Wählen Sie Bestand oder Neubau und ob Sie mit Hypothek kaufen.
  3. Prüfen Sie die Aufstellung von Steuer, Notar, Grundbuch, Gestoría und Gutachten.
FormelNebenkosten = Kaufpreis × Steuersatz + Notar + Grundbuch + Gestoría + Gutachten

Rechenbeispiel

In der Region Madrid zahlt man für eine Bestandsimmobilie zu 250.000 € 6 % ITP (15.000 €). Mit Notar, Grundbuch, Gestoría und Gutachten ergeben sich rund 17.100 € Nebenkosten, also 6,8 % des Kaufpreises.

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich in Spanien?

In der Regel 20 % des Kaufpreises, die die Bank nicht finanziert, plus 8 bis 13 % Nebenkosten. Bei 250.000 € also etwa 70.000 bis 82.000 €.

Was ist die ITP?

Die Grunderwerbsteuer auf Bestandsimmobilien. Jede Region legt den Satz fest – von 4 % im Baskenland bis 10 % in Katalonien beim allgemeinen Satz.

Wer zahlt die Kosten der Hypothek?

Seit dem Gesetz 5/2019 trägt die Bank Notar, Grundbuch, Gestoría und AJD der Hypothekenurkunde. Der Käufer zahlt das Wertgutachten.

Sind die Beträge exakt?

Es sind Schätzwerte. Notar- und Registergebühren hängen vom Einzelfall ab, und viele Regionen haben ermäßigte oder progressive Sätze.